Hexe Claire
 
 



Über mich 

Ich wurde in der ehemaligen DDR geboren und habe große Teile meiner Kindheit auf dem Land verbracht, inmitten einer Fülle von Bräuchen und Traditionen - und nicht zu vergessen in einer Familie, die ein fast schon erbliches Interesse an Geschichte und spirituellen Wegen hat.

Was nicht immer ganz einfach war, denn das Spirituelle galt im Arbeiter- und Bauernstaat als Opium fürs Volk und wer nicht in diese Ideologie passte, konnte es schnell mit der Stasi zu tun bekommen.

Bei uns in der Gegend wurde man jedoch trotz dieser Dinge mit der Gürtelrose vom Arzt zum Schäfer geschickt, der sie weggesprochen hat. So etwas lief ohne viel Aufhebens unter der Hand.


Mit 12 Jahren kam ich erstmals mit dem Kartenlegen in Kontakt. Meine Mutter hatte ein Tarotdeck, das sie hin und wieder benutzte.

Im ersten Moment, in dem ich die Karten erblickte, wußte ich: Das ist es. Es war ein magischer Augenblick, in dem eine innere Tür aufging, von der ich gar nicht wußte, dass es sie gibt.

Ab diesem Punkt begann mein bewusster Weg in spirituelle und magische Gefilde. Ich habe damals viel im Freundeskreis und in der Familie Karten gelegt, wenn jemand Fragen hatte.


Durch die Karten und ihre zeremonialmagische Symbolik war der Weg zur weißen Magie nicht weit. 

Um das Jahr 2000 herum brachte ich eine Zeitschrift für Hexen heraus. Das war im ganz kleinen Rahmen, aber durch das ermutigende Feedback und die Fragen der Leserinnen und Leser entstand schrittweise mein erstes Buch.

Als es erschien, fand eines zum anderen. Ich begann durch die Nachfrage nach intensiverem und persönlich begleitetem Lernen die Fernkurse zu entwerfen, veröffentlichte weitere Bücher und bin seit 2003 beratend als Kartenlegerin tätig. 

Mittlerweile habe ich tausende von Beratungen gemacht. Das hört sich nach viel an, aber jede Beratung ist anders und es wird nie langweilig. 

Ich bin jetzt Mitte 40 und wünsche mir, diese Arbeit bis ins hohe Alter weitermachen zu können. 


✨ Ganz persönlich... 

Gerade im spirituellen Bereich wollen die meisten auch die Person "dahinter" ein wenig näher kennenlernen. 

Das ist auch gut so, denn Menschen sind sehr unterschiedlich. Während die einen ruhige und nüchterne Berater bevorzugen, lieben andere dynamische Power-Personen, die sie pushen. 

Ich bin keines von beidem, das können wir gleich vorab festhalten. 😉 Ein paar Eckdaten aus meinem persönlichen Kosmos findest du an dieser Stelle: 


Ich zeichne gerne und beschäftige mich mit Kunst und Kreativität. 

Es muss einfach das Herz berühren, ein gut gemachter Anime (wie z.B. "Your Name" oder die berührenden Filme von Studio Ghibli) sagen mir mehr, als abstrakte Hochkultur. 


Ich liebe Musik, aktuell vor allem KPop und House, aber auch an Funk und Soul Klassikern komme ich nicht vorbei. 

Manche Leute nehmen Nahrungsergänzungen, um sich gut zu fühlen - ich "nehme" Musik. 


Ich gehöre zu den Menschen, die im Alltag keine große Show brauchen. 

Die Farbe der Wolken am Morgen, ein Spatz, der zum Fenster reinschaut, eine Tasse richtig guter Tee - solche Momente klingen lange nach und geben mir Energie für den ganzen Tag. 

Was aber nicht bedeutet, dass ich feinsinnig über allen Dingen schwebe. 

Ich liebe alles, was kawaii ist (yep, je niedlicher, desto besser), rette mich (und andere) mit schwarzem Humor und bin unglaublich neugierig auf Dinge, die ich noch nicht kenne. 


Laut meinem Umfeld kann ich sehr zielstrebig, aber auch ziemlich spielerisch sein. Mein inneres Kind (und auch die innere Jugendliche) hat sich nie zugunsten einer nüchternen Erwachsenen verabschiedet. 

Ich brauche diese lockere und fließende Seite auch als Ausgleich. Gerade weil es ein sehr verantwortungsvoller Beruf ist, den ich habe.  

Oder wie es meine Oma in ihrer humorvollen Weisheit auf den Punkt gebracht hat: Immer schlau ist auch dumm. 


Apropos Umfeld: Ich lebe natürlich nicht im luftleeren Raum und bin auch kein Esoterik-Performer, dessen Image schon lange nichts mehr mit der eigentlichen Person zu tun hat.

Ich bin eine ganz normale große Schwester. Seit über 20 Jahren lebe ich mit meinem Mann zusammen und Mama bin ich auch. Unsere Familienkatze ist so alt wie Methusalem und hat den Laden gut im Griff - wie es sich gehört. 🐈 


Vor einer Weile habe ich aus Neugier den offiziellen MBTI Test gemacht und in diesem System bin ich ein INFP Typ.

Das bedeutet, dass ich aus einem reichen Innenleben schöpfe (I), intuitiv das große Ganze sehe (N), die Gefühle und Energien aller Beteiligten im Blick behalte (F) und den Dingen gern ein bißchen Beinfreiheit lasse, damit sie sich optimal entwickeln können (P).

Dieser Typ wird häufig als Mediator bezeichnet und wenn ich mir die zugeordneten Berufsfelder anschaue, habe ich ein paar Dinge richtig gemacht.


💫 Ich werde häufig nach meinen astrologischen Koordinaten gefragt.

Dabei wäre das gar nicht nötig - bisher haben alle richtig geraten, dass ich Sternzeichen Fische bin. 😁

(Fische sind wie Skorpione: Wir können unsere wahre Natur einfach nicht verbergen - vielleicht verstehen wir uns deshalb so gut.)

Der Vollständigkeit halber: Mein Mond befindet sich in der emsigen Jungfrau, mein Aszendent im Stier.

Er gibt die nötige Erdung und den Sinn für die schönen Dinge im Leben - womit wir dann wieder oben beim Zeichnen angekommen wären.